Nach der Kohle kommt der See

CDU-Fraktion im Regionalrat besucht Mitteldeutsches Braunkohlenrevier

04. Februar: Nach der Kohle kommt der See

Die CDU-Fraktion im Regionalrat Köln und im Braunkohlenausschuss machten sich Ende Januar auf den Weg zu einer Befahrung des Mitteldeutschen Braunkohlenreviers in Westsachsen und Sachsen-Anhalt. Unter der fachkundigen Leitung von Professor Andreas Berkner, dem Leiter der Regionalen Planungsstelle Leipzig, besuchten die Mitglieder die bereits befüllten Restseen in Zwenkau und im Geiseltal. Außerdem stand ein Besuch mit Befahrung des Tagebaus "Vereinigtes Schleenhain" auf dem Programm. Sowohl der Zwenkauer- als auch der Geiseltalsee werden heute bereits touristisch genutzt und an ihren Ufern entstanden und entstehen moderne Baugebiete. "Dies sind gelungene Beispiele dafür, wie mit alten, stillgelegten Tagebauen umgegangen werden kann, sollte einmal keine Braunkohle mehr abgegraben werden", so der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion, Stefan Götz. Für das Rheinische Revier und seine Tagebaugebiete in Garzweiler, Hambach und Inden bedeute dies jedoch zunächst in einem ersten Schritt, dass die dort wegfallenden Arbeitsplätze in der Kohleverstromung durch adäquate Ersatzbeschäftigungen aufgefangen werden müssten.

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