18.09.2006: Anfrage der CDU-Fraktion zum Kiesabbau / Drucksache RR 77/2006

Die CDU-Fraktion stellt zur kommenden Sitzung des Regionalrates am 22. September 2006 folgende Anfrage im Hinblick auf den Antrag der Stadt Köln zur Darstellung von Abgrabungsbereichen:

Anfrage zum Kiesabbau / Drucksache RR 77/2006


Anfrage:
Im Zusammenhang mit dem aktuellen Antrag der Stadt Köln zur Darstellung von Abgrabungsbereichen ergeben sich folgende Fragestellungen.


Wir fragen daher die Bezirksregierung Köln:
1. Welche Bedarfsprognosen lagen bei der Aufstellung des GEP Köln für den Abbau von Sand und Kies zugrunde (ha und ccm) und wie stellt sich die aktuelle Entwicklung dar?
2. Welches Volumen umfasst dabei der Antrag der Stadt Köln?
3. Wie wurde die Rohstoffgewinnung aus dem Tagebau dabei berücksichtigt?
4. Ist die Aussage der Stadt Köln zutreffend, dass der in Köln gewonnene Kies insbesondere für den Bedarf in Holland gewonnen wird?
5. Wenn ja, wie ist dies unter regionalplanerischen Gesichtspunkten und der Tatsache, dass auf niederländischer Seite keine Abbaugebiete für Kies und Sand mehr ausgewiesen werden, zu bewerten?
6. Wie ist die Aussage der Bezirksregierung zu verstehen, dass in der verbleibenden Region keine Lagerstätten zu finden seien, die IHK jedoch ausdrücklich auf weitere Lagerstätten in Roggendorf-Tenhoven und Dünnwald als Alternativen verweist?
7. Bestünde die Möglichkeit, durch einen Flächentausch – bei gleichem Volumen – dem Anliegen der Stadt Köln Rechnung zu tragen?


     Stefan Götz
(Fraktionsvorsitzender)