04.11.2008: Mittel für den Radwegebau sollen um 9 Mio. € angehoben werden

UK Bonn stimmt dem Vorschlag zur Priorisierung der UA II r-Maßnahmen zu!

Auf ihrer gestrigen Sitzung hat die Unterkommission Bonn der Verkehrskommission des Regionalrates Köln dem Vorschlag des Landesbetriebes Straßenbau zur Priorisierung der Maßnahmen „Radwegebau an bestehenden Landesstraßen“ (UA II r) für 2009 für ihren Zuständigkeitsbereich (Teilgebiete aus den Regionalniederlassungsbereichen Rhein-Berg und Ville-Eifel) als Empfehlung an die Verkehrskommission zugestimmt.

Besonders erfreulich war für die CDU-Fraktion die Nachricht, dass –nach dem vorliegenden Entwurf zum Haushaltsplan 2009 – die Mittel für den Radwegebau gegenüber den Vorjahren um 9 Mio. € angehoben werden sollen. Es ist somit damit zu rechnen, dass mehr Radwegeprojekte entsprechend der Priorisierung der Regionalräte realisiert werden können.


Für den Niederlassungsbereich Rhein-Berg wurden folgende Maßnahmen priorisiert:


Priorität 1:L 99 Radweg und Buskaps in Steinstraße Köln-Porz (Buskaps Hochkreuz u. S-Bahn)
Priorität 3:L 333 Hennef – Rad- und Gehweg (RGW) Im Siegfeld bis Bahnhof Merten
Priorität 4:L 352 Hennef Heisterschoß - /Remschoß, RGW
Priorität 9:L 43 Radweg mit Querungshilfe Bruchstraße in Köln-Thenhoven
Priorität 11:L 247 BadHonnef/Rottbitze, RGW, Höheweg – K 030
Priorität 12:L 490 Königswinter/Vinxel – K 025, RGW
Priorität 13:L 73 Rad/Gehweg Dünnwalder Mauspfad, „Im Weidenbruch“ bis „Am Wildpark“

Für den Niederlassungsbereich Ville-Eifel wurden folgende Maßnahmen priorisiert:

Priorität 4:L 300 Bornheim/Hersel – Bonn/Buschhof, RGW
Priorität 8:L 158 Wachtberg/Pech - /Villiprott, RGW (Einmündung L 267, Beckers Kreuz)
Priorität 10:L 261 Meckenheim, Sängerhof-Meck., RGW

Besondere Dringlichkeit hat die Unterkommission auch dem Radweg entlang der L 118, zwischen Roisdorf und Hersel zugeschrieben, der im Rahmen der L 183-Maßnahme verwirklicht werden soll. Es sei eine dringende Notwendigkeit, an dieser äußerst gefährlichen Unfallstelle eine sichere Verbindung für Fußgänger ins Gewerbegebiet zu schaffen.

Gebaut werden können die Maßnahmen, sobald die formalen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind. Die Maßnahmen, die bereits alle Voraussetzungen erfüllt haben, können vorgezogen werden, sofern die höher priorisierten Maßnahmndiese noch nicht erfüllen.

In den nächsten beiden Wochen werden die Unterkommissionen Euskirchen, Gummersbach und Aachen das Programm beraten. Danach werden sich die Verkehrskommission und der Regionalrat mit dem regionalen Vorschlag zum UA II r-Programm beschäftigen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Verena Vitz

(Geschäftsführerin der CDU-Fraktion im Regionalrat Köln)