Regionalrat intensiviert grenzüberschreitende Zusammenarbeit

22.07.2026

Neue Kommission für regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit gegründet


Unter Leitung der Vorsitzenden Prof. Dr. Sylvia Knecht tagte die vom Regionalrat Köln neu geschaffene Kommission für regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit (REGZU) erstmalig Anfang Juli bei der Bezirksregierung Köln.
Die Kommission befasst sich als ständiger Fachausschuss des Regionalrates mit grenzüberschreitenden Themen wie Katastrophenschutz, Regionale 2025 sowie dem regionalen Kulturprogramm im Rheinland. Im Fokus stehen dabei vorrangig regional bedeutsame Entwicklungen im Städtebau, Freizeit- und Erholungswesen, Tourismus und Kultur, Gewässerschutz Wasserwirtschaft, Abfallbeseitigung, Altlasten, Deponieplanungen, Verwaltungsmodernisierung sowie das Strukturförderprogramm REGIONALE 2025. Die fachliche Arbeit wird maßgeblich durch die Fraktionen im Regionalrat vorbereitet.


Auf der Tagesordnung der ersten Sitzung stand die klare inhaltliche und administrative Abgrenzung, Aufgabenverteilung und verlässliche Abstimmung zu anderen Kommissionen, um Doppelstrukturen oder Bürokratie zu vermeiden.  Sehr schnell war den teilnehmenden Fraktionen klar, dass der Katstrophenschutz mit seinen grenzüberschreitenden Aufgaben regelmäßiges Thema der Kommission sein muss. Denn Sicherheit gelingt nur gemeinsam mit den Nachbarn in den Grenzregionen. Die Vielfalt der Themen, die regional und oft auch grenzüberschreitend bearbeitet werden müssen, ist lang.


„Denn“, so Knecht, „Hochwasser, Waldbrände und medizinische Notfälle halten sich nicht an Grenzen. Wir setzen uns dafür ein, dass regionale Zusammenarbeit, Kulturförderung und Gewässerschutz konsequent für ein starkes und lebenswertes Rheinland vorangebracht werden.“

SK